Mittwoch, 20. Dezember 2017

Thalea Storms Blogger-Adventskalender: Türchen 20


Türchen 20

„Dein Traum in mir“ - Interview

Hinter dem 20. Türchen beantwortet Thalea uns einige Fragen zu "Dein Traum in mir", Conrads Parallelwelt und Klarträumen.



1.) Wie bist du auf die Idee mit der „Traumwelt“ gekommen und hast Conrad nicht einfach den netten Typen von nebenan sein lassen?
Als ich das Debüt damals geschrieben habe, befand ich mich selbst in einer „Umbruchphase“. Durch zwei Todesfälle in der Familie hab ich begonnen, mein Leben zu überdenken und auch gewisse Anteile davon zu hinterfragen. Mir wurde bewusst, wie schwer es manchmal ist, die eigenen Träume zu greifen und zur Realität zu machen. Wenn ich total erschöpft vom Leben war, flüchtete ich mich gerne in den Schlaf und hinein in eigene Traumwelten und ich stellte mir die Frage: „Was wäre, wenn ich träumen könnte, wovon ich wollte, und innerhalb des Traumes die Möglichkeit hätte, es tatsächlich bewusst zu erleben?“ Erst durch diesen Gedanken bin ich bei Recherchen auf Klarträume gestoßen und fand die Idee mit Conrad in einer Parallelwelt total reizvoll. So konnte Ella sich „hineinträumen“. Wir kennen das doch alle, dass wir etwas träumen und denken: „Oh man, wenn das bloß wahr wäre…“ Und Ella geht es so. Was für ein Segen. 😉


2.) Hast du dich schon vor dem Buch mit dem Thema "Klarträume" befasst und persönliche Erfahrungen damit gemacht oder dich speziell für "dein Traum in mir" damit auseinandergesetzt? 
Tatsächlich habe ich vorher noch nie davon gehört und war selbst fassungslos, dass Klarträume möglich sind und wirklich funktionieren. Je mehr ich recherchierte und mit Bekannten und Freunden darüber sprach, umso öfter erfuhr ich, dass es gar nicht so selten ist. So habe ich z.B. eine Freundin, die sich ganz bewusst aus Albträumen aufwecken kann. Das ist eine Art von Klarträumen, weil sie im Traum weiß, dass sie träumt und das beenden kann. Finde ich total faszinierend.


3.) Wolltest du ein Buch speziell zu diesem Thema schreiben oder haben die Klarträume einfach perfekt zu Ellas Geschichte gepasst? 
Letztlich ist Ellas Traum ja kein wirklicher Klartraum. Ein Klartraum ist ein Traum, den man bewusst steuern kann. Ella hingegen landet lediglich durch die die Einleitung zum Klarträumen in Conrads Welt, die aber tatsächlich existiert. Sie ist aber nur über Träume zu erreichen.

Die Entdeckung des luziden Träumens - dem Klarträumen - während meiner Recherche zum Buch, hat mir einfach geholfen, der Geschichte den perfekten Schliff zu gehen. 😉 Es war also weniger eine bewusste Entscheidung, als eine wirkliche Überraschung und glückliche Fügung.


4.) Was macht Conrads Welt so besonders und ist sie in deinen Augen so anders als unsere Welt? 
Nein, im Gegenteil - sie ist unserer Welt sehr sehr ähnlich. Sie ist tatsächlich eine geheimnisvolle Parallelwelt, die sich in keinen großen Eigenschaften von unserer unterscheidet. Der Unterschied ist der, dass in Conrads Welt die Menschen von unserer Welt zu wissen scheinen. Zumindest einige von ihnen. Sie wissen von den Menschen, die durch die Träume zu ihnen reisen. In unserer Welt ist das nicht der Fall. Wenn das hier passiert, ist es ein geheimnisvoller Zufall oder eine Bestimmung.


5.) Denkst du jeder könnte so eine Erfahrung wie Ella machen oder muss man eine Grundaffinität dafür haben?

Klarträumen soll wirklich jeder können. Ich selbst kanns mir nicht vorstellen und habs bisher auch nicht hinbekommen. :D Aber es gibt im Internet wirklich richtige Anleitungen dafür, wie man in luzides Träumen gelangt (einfach mal googlen). Man kann das richtig lernen, anhand verschiedener Methoden. Auf jeden Fall ist es eine spannende Sache. Wenn ich alles bewusst steuern könnte, was ich träume, würde ich aber den ganzen Tag nur noch schlafen. Dann würde ich mich als Bestsellerautorin träumen und solche Sachen. :D

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